Newsletter Februar 2026

Monatlicher Newsletter der IG Architektur - Februar 2026

Monatlicher Newsletter der IG Architektur

Februar 2026
Die IG Architektur ist eine seit zwanzig Jahren aktive österreichweite Interessensgemeinschaft von Architekturschaffenden. Sie ist Impulsplattform für die Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur und Architekturpolitik und bringt sich regelmäßig in aktuelle Themenstellungen ein.
Jetzt Mitglied werden

 

Inhalt

➔ Kammerwahl 2026

 

Kammerwahl 2026: Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden

 

Informationsabend, 11.02.2026, 19:30 Uhr, IG Architektur

Die Liste IG Architektur erreichte bei der letzten Wahl 2022 in der Kammer Ost die absolute Mehrheit - und tritt auch bei den heurigen Kammerwahlen wieder an.

Im Mai 2026 steht die Wahl zur nächsten Funktionsperiode der Ziviltechniker*innen-Kammern an. Die Liste IG Architektur tritt erneut an – aber nicht ohne Euch. 

Denn eine starke Kammer lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Um gemeinsam zurückzublicken, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und vor allem den Blick nach vorne zu richten, laden wir herzlich zu einem Informationsabend ein:
 
11. Februar 2026 um 19:30 Uhr in der IG Architektur
 
Worum geht es?

  • Woher kommen wir?
    Von Kammer ändern über gemeinsam.kammer bis kammON
  • Was kann die Kammer – und was haben wir bewirkt?
    Was konnten wir erreichen? Und wo braucht es weiterhin Druck, neue Ideen und gemeinsame Strategien?
  • Wohin gehen wir?
    Wie soll sich die Kammer künftig positionieren? Welche Herausforderungen bringt die Zukunft für unseren Berufsstand – und welche Themen sind Euch besonders wichtig?
  • Get together
    Raum für Austausch, Anliegen und Ideen.
  • Möglichkeiten zur Mitwirkung, zur Kandidatur und zum gemeinsamen Weiterdenken einer Kammer, die für Baukultur, Gemeinwohl, Solidarität und Klimagerechtigkeit einsteht.

Wir brauchen Dich. Deine Perspektive. Deine Stimme. Dein Engagement.
Komm vorbei, bring Dich ein und gestalte die Zukunft der Kammer aktiv mit.

Ort: IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien
Zeit: Mittwoch, 11. Februar ab 19:30 Uhr

➔ Einladung

 

Vortrag zum Raumplan-Konzept von Heinrich Kulka

 

Vortrag von Ralf Bock, 24.02.2026 19:30 Uhr, IG Architektur
In Kooperation mit der ZV

Freies Denken im Raum: Raumplan von Heinrich Kulka. Abbildung: Ralf Bock

Der Vortrag zum Raumplan des österreichischen Architekten Heinrich Kulka resultiert aus einer Forschungsarbeit von Ralf Bock anlässlich des 125. Geburtstag von Kulka im Jahr 2025. Im Zuge dieser Arbeit konnte in bisher unveröffentlichte Pläne und Dokumente aus dem Nachlass von Kulka Einsicht genommen, analysiert und anschaulich aufgearbeitet werden.

Heinrich Kulka hat den Begriff des „Raumplans“ in die Architekturgeschichte eingeführt, nachdem er gemeinsam mit Adolf Loos zehn Jahre an einer neuen Entwurfmethode gearbeitet hatte: „Freies Denken im Raum“. Sie sollte die bisherig Planungspraxis des in der Ebene gedachten, horizontalen Grundrisses in Frage stellen. Kulka hat sein ganzes Werk dem Entwerfen im Raum gewidmet. Sein umfangreiches Oevre zeigt die umfassenden Möglichkeiten dieses Entwurfansatzes und macht es auch für unsere Gegenwart aktuell. Nachdem Le Corbusier seine fünf Regeln des modernen Bauens schon 1926 veröffentlicht hatte, konnte Kulka die Regeln des Raumplans in seiner ersten Publikation 1930 noch nicht in dieser Klarheit formulieren. Erst spät in seinem Leben formulierte er die „10 Gebote des Raumplans“. 

Wir laden herzlich ein, sich inspirieren zu lassen.

Ort: IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien
Zeit: Dienstag, 24. Februar 2026, 19:30 Uhr

Gefördert durch:

    

  

In Kooperation mit:

    

➔ Bericht

 

Mehr Transparenz!

 

Vortragsabend zur Reform von Grundstücksbeirat und Bauträgerwettbewerben in Wien. Von Fabian Wallmüller

Wien von oben: Die Öffentlichkeit hat ein gesteigertes Interesse daran, dass öffentliche Mittel im geförderten Wiener Wohnbau transparent vergeben werden. Foto: Florian Brand

Der geförderte Wiener Wohnbau genießt weltweit hohes Ansehen. Mit Grundstücksbeirat und Bauträgerwettbewerb hat die Stadt Wien Instrumente geschaffen, die diese Qualität sicherstellen sollen. So vorbildlich die baulichen Ergebnisse auch sind, so kritisch müssen beide Verfahren gesehen werden. Bei einem Vortrags- und Diskussionsabend am 26. Januar in der IG Architektur wurden Vorschläge zur Reform von Grundstücksbeirat und Bauträgerwettbewerb eingehend diskutiert.

Seit Einführung des Grundstücksbeirats 1989 bzw. des Bauträgerwettbewerbs 1995 wurden in Wien bis zum Jahr 2024 rund 138.000 geförderte Wohnungen im Verfahren des Grundstücksbeirats bzw. Bauträgerwettbewerbs errichtet. Dies entspricht einem Bauvolumen von geschätzt 24 Milliarden Euro bzw. der Vergabe öffentlicher Fördermittel von geschätzt 6 Milliarden Euro.

Allerdings: Sowohl bei Grundstücksbeirat als auch Bauträgerwettbewerb ist das für öffentlich geförderte Bauvorhaben gültige Wettbewerbsprinzip weitestgehend nicht gegeben. Auch im Bundesvergabegesetz festgehaltene Grundsätze wie Teilhabe, Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz sind in beiden Verfahren mangelhaft. Grundsätze, die allerdings nicht nur für Architekt*innen von Relevanz sind – auch die Öffentlichkeit hat ein gesteigertes Interesse daran, dass öffentliche Mittel im geförderten Wiener Wohnbau transparent vergeben werden.

Im Rahmen des Vortrags „Mangelnde Transparenz“ am 26. Januar in der IG Architektur wurden vorgenannte Kritikpunkte eingehend besprochen und im Anschluss mit dem Publikum diskutiert. Die Vortragenden Bernhard Sommer, Präsident der Kammer der Ziviltechniker:innen für Wien, Niederösterreich und Burgenland, und Fabian Wallmüller, Mitglied im Ausschuss Wettbewerbe der Kammer, präsentierten neben Kritikpunkten konkrete Vorschläge der Kammer, wie Grundstücksbeirat und Bauträgerwettbewerb reformiert und an die Grundsätze des Bundesvergabegesetztes angepasst werden können. Reformgedanken, die sich in weiterer Folge auch auf den frei finanzierten Wohnbau in Wien übertragen ließen.

Weitestgehend einig waren sich Vortragende und Publikum über die Reform des Grundstücksbeirats, der zwei Drittel des geförderten Wiener Wohnbaus abwickelt. Die Reform des Bauträgerwettbewerbs wurde hingegen durchaus kontroversiell diskutiert. Von den Gästen im Publikum hervorgehoben wurden insbesondere die Qualitäten des Bauträgerwettbewerbes, während die von den Vortragenden vorgebrachte Anwendbarkeit des Bundesvergabegesetzes auf den Bauträgerwettbewerb kritisch gesehen wurde. Sommer und Wallmüller betonten demgegenüber, dass es für die Kammer – als Berufsvertretung von über 2.000 Architekturbüros alleine in Wien – nur Ziel sein kann, durch eine Reform von Grundstücksbeirat und Bauträgerwettbewerb den Zugang zum geförderten Wohnbau in Wien für alle Architekturbüros zu öffnen – was derzeit faktisch nicht der Fall ist.

Dazu befindet sich die Kammer aktuell in Gesprächen mit der Stadt Wien. Über deren Ergebnisse wird an dieser Stelle gesondert berichtet.

Download Vortrag "Mangelnde Transparenz"

➔ Umfrageergebnisse

 

Umfrageergebnisse zu einer UMbauordnung

 

in Kooperation mit den Architects for Future Austria

Die Broschüre zur UMBauordnung ist kostenlos gedruckt in der IG Architektur und online erhältlich.

Die Ergebnisse der Umfrage zu einer UMbauordnung für Österreich sind da!

Welche gesetzlichen Regelungen und technischen Normen erschweren die Transformation von Bestandsgebäuden in Österreich? Um diese Frage zu klären, haben Architects for Future Austria zusammen mit der IG Architektur von April bis Juli 2024 eine Umfrage durchgeführt. Denn: Aktuelle Regelwerke wurden im Allgemeinen für Neubauten entwickelt. Immer wieder führt die Anforderung, dass bei Umbauten die Standards von Neubauten erreicht werden sollen, zu enormen Problemstellungen bei der Weiternutzung von Gebäudebestand. Letzere ist oft nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand umsetzbar.

Es gibt jedoch inzwischen einen breiten internationalen Konsens: Aus vielfältigen Gründen ist der Transformation und dem Umbau des Gebäudebestandes der Vorzug zu geben gegenüber Projekten, die Abriss und Neubau vorsehen.

Woran es liegt, dass die Anzahl von Gebäudetransformationen weiterhin gering ist, wollte die IG Architektur in enger Zusammenarbeit mit Architects for Future Austria untersuchen und abbilden. Mit einer anonymen Umfrage wandten wir uns daher an unser Netzwerk. Um einen möglichst breiten Blick auf dieses Thema zu werfen, befragten wir Expert*innen unterschiedlichster fachlicher Disziplinen mit Erfahrung im Umgang mit Bestandsgebäuden, welche Normen und Regelwerke ihrer Meinung nach eine zeitgemäße Weiternutzung des Gebäudebestands erschweren. 

Die Ergebnisse der Umfrage wurden in den letzten Monaten analysiert und aufbereitet. Nun sind sie als gedruckte und digitale Broschüre für alle Interessierten kostenlos zugänglich. Die Ergebnisse sollen als Grundlage dienen für die Anpassung der Bauordnungen im Sinne einer UMbauordnung und damit die Sanierungsbedingungen in Österreich erleichtern.

Zum Download der Ergebnisse

➔ Rückblick

 

FIX IT! – Umbau statt Abriss

 

Lisa Schönböck / Architects for Future

Neue Allianzen sind gefragt: Verena Jakoubek-Konrad (links) im Gespräch mit Lisa Schönböck (rechts) über Bottom-up-Architekturpolitik. Foto: Architects for Future Austria

Im Rahmen der Wanderausstellung "FIX IT! – Umbau statt Abriss" führte die IG Architektur in Kooperation mit Architects for Future Austria ein Gespräch über zivilgesellschaftliches Engagement in der Architekturpolitik mit der Architekturhistorikerin Verena Jakoubek-Konrad. Wie kann nachhaltiger und demokratischer Wandel im Bausektor gelingen? Und was kann aus der Bürger*inneninitiative House Europe! gelernt werden? 

Die Diskutierenden waren sich einig: Es braucht dringend neue gesetzliche Grundlagen für eine nachhaltige Bauwende auf europäischer wie auf nationaler Ebene – etwa Regularien für den Abbruch bestehender Gebäude. Verena Jakoubek-Konrad gab einen Einblick über Hintergrundgespräche mit politischen Entscheidungsträger*innen, die bereits wichtige Diskussionen in Gang gesetzt haben. Erfolge gibt es aber auch in Wien, die durch das Engagement unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Initiativen auf Ebene der Stadt- bzw. Projektentwicklung erreicht werden konnten.

Politikverdrossenheit innerhalb und außerhalb des Architekturfeldes ist jedenfalls nicht förderlich. Stattdessen ist etwa Architectural Storytelling“ ein Weg, um Bevölkerungsschichten außerhalb des Fachdiskurses dafür zu sensibilisieren, wie wichtig gerade heute Nachhaltigkeit im Bausektor ist. Sollte Architektur künftig weniger als Dienstleistung, sondern – im Hinblick auf Gesellschaft und Klima – stärker politisch gedacht werden?

Um einem profitorientierten und klimaschädlichen Immobilienmarkt entgegenzuwirken und eine sozial gerechte Baukultur zu fördern, sind neue Allianzen und breite gesellschaftliche Unterstützung gefragt. Lasst uns diese Herausforderung gemeinsam angehen!

Zu House Europe!

➔ Rückblick

 

Althangrund: Pionierprojekt der Bauwende in Wien

 

Johannes Zeininger zur Pressekonferenz der Allianz Alte WU am 21.01.2026

Vertreter*innen der Allianz Alte WU bei der Pressekonferenz der Allianz Alte WU am 21.01.2026. Foto: Martin Hess

Am 21.01.2026 rief das Architekturbüro Baupiloten als Teil der Allianz Alte WU im Rahmen einer Pressekonferenz zur symbolischen Gleichenfeier am Universitätszentrum Althangrund 1 (UZA1) über der Franz-Josef-Bahn in Wien. Mit der Gleichenfeier wurde der erfolgreiche Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert  denn für die Allianz Alte WU ist die Baustruktur für das Super-Uni Projekt der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bereits vorhanden.

Die universitären Zwischennutzungen des letzten Jahrzehnts in Kombination mit soziokulturellen Ergänzungen wirken spürbar der auffälligen Wissenschaftsfeindlichkeit der österreichischen Bevölkerung im europäischen Vergleich entgegen. Es braucht neue Konzepte, um die Wissensorte aus ihrem Elfenbeinturm zu lösen. Vierzehn Jahre Zwischennutzungen haben gezeigt, dass nach dem Auszug der Wirtschaftsuniversität das Uni-Areal des UZA1 ohne unnötigen Abbruch weiter vielfältig genutzt werden kann.

Vier Forderungen wurden in der Pressekonferenz erläutert:

  1. Statt Abriss die Transformation des Bestandes zu einem umfassenden Wissensstandort in aktivem Austausch mit Wiens Bevölkerung umzusetzen.

  2. Den Lehr- und Forschungsbetrieb des künftig größten Uni-Standorts Österreichs mit Freiräumen für soziokulturelle Aktivitäten zu ergänzen.

  3. Den über ein Jahrzehnt dauernden Planungs- und Bauprozess des neuen Uni-Campus in ein transparentes öffentliches Verfahren zu überführen, denn der Umbau des UZA1 ist bloß der Anfang.

  4. Statt 1 Milliarde Euro für einen Neubau nur 300 Millionen Euro für die Transformation des Bestands unter zeitgemäßer Schonung von Ressourcen und Steuergeld auszugeben.

Die mediale Berichterstattung hat unsere Argumente bis in die Boulevardmedien mit großer Reichweite verbreitet. Das bestätigt die Aktualität unseres Anliegens. Die Antwort der BIG mit: "Kein Abbruch bis zum Wettbewerbsentscheid", aber "Start der Dekontaminationsarbeiten sofort" zeigt die Brisanz der inhaltlichen Auseinandersetzung. Denn für diese Arbeiten braucht es mit Ende Jänner 2026 ein absolut leeres Gebäude über der Bahn. Was eigentlich geplant werden soll, spielt nach diesem Konzept keine Rolle.

Am 25.01.2025 gab es dazu auch eine Demonstration im Kontext des europaweiten Volksbegehrens House Europe!. Sie führte vom Amerlinghaus, das durch aktuelle, massive Kürzungen des Kulturbudgets vom „kulturellen Abbruch“ bedroht ist, über die Mariahilfer Straße an der desaströsen Benco-Stumpf-Ruine vorbei bis zum Platz der Menschenrechte beim Museumsquartier. Dabei wurde eine aktive Bauwende eingefordert, die es ermöglicht, unsere Lebensräume mit Zuversicht umzugestalten.
_____________________________

Mehr Informationen und Medienberichte:

Allianz Alte WU
Bericht "w24" vom 21.01.2026
Bericht "heute" vom 21.01.2026 

➔ Gastbeitrag

 

Ping-Pong-Dialog zwischen Wien und Charkiw

 

Isabella Marboe/ genau! journal für architektur, mensch & wort

Ping-Pong-Tisch im Charkiw Media Hub. Foto: Polina Kulish, Gwara Media

Charkiw ist die zweitgrößte Stadt der Ukraine und eines ihrer wichtigsten Zentren für Forschung, Wissenschaft und Bildung. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 aber geht alles, was diese Stadt und generell das Land ausmacht, im Schatten des Angriffskriegs unter. Dass die Kyjiw-Biennale 2023 dennoch stattfinden würde, glaubten nur wenige. Das internationale Format für gesellschaftskritische Kunst, Wissen und Politik bewies jedoch Resilienz: Es verlagerte sich in die Diaspora und fand neben Kyjiw auch in mehreren europäischen Städten statt – darunter Wien.

Hier setzte die IG Architektur mit einem „Reallabor“ zwischen Wien und Charkiw an. Architekturschaffende aus beiden Städten diskutierten in einem hybriden Setting über urbane Produktivität und Nutzungsgerechtigkeit. Zwei Ping-Pong-Tischhälften, ausgestattet jeweils mit einem Bildschirm, standen einander im Wiener Atelier im Augarten und im Charkiw Media Hub gegenüber. Über 1.500 Kilometer hinweg entstand so ein gemeinsamer Diskursraum. Rund fünfzehn Architekt*innen trafen sich dort regelmäßig, um über brennende Themen zu diskutieren, die beide Städte betreffen.

„Die Gruppe aus Charkiw war uns technologisch weit überlegen“, sagt Johannes Zeininger, der das Reallabor initiiert hatte. Während in Wien frontal in den Raum gefilmt wurde, positionierte man in Charkiw die Kamera hinter der Diskussionsrunde – der Raum öffnete sich, verdichtete sich, wurde Teil der Erzählung. Mastermind der Charkiwer Gruppe war Olha Klejtman, Architektin und Mitbegründerin des SBM Studios. Der Anruf der Biennale erreichte sie während eines Bombardements. „Der Vorschlag, mit Kolleginnen und Kollegen aus Österreich die Zukunft von Wien und Charkiw zu diskutieren, kam völlig unerwartet“, sagt sie. „Wir waren wirklich glücklich, vom Horror und von der bedrückenden Ungewissheit unserer Gegenwart abgelenkt zu sein, um Visionen für die Zukunft zu diskutieren.“

Beim ersten Treffen stellten die Teams einander ihre Städte vor. Die Charkiwer Präsentation begann mit dem Bild einer Volksschulklasse. Die Kinder sitzen in ihren Uniformen an grünen Tischen, ihre Schultaschen lehnen an Tischbeinen, sie lachen. Die Klasse befindet sich in einer Metrostation. In Charkiw wurde Infrastruktur zur Lebensader: U-Bahn-Stationen zu Schulen, Architekturbüros zu Werkstätten, wo man Drohnen mit 3D-Druckern plottet, private Küchen zu Versorgungszentren.

Auch über Grünräume, Stadtgeschichte und Wohnbau wurde gesprochen. Beide Seiten erlebten den Austausch so positiv, dass er über die Biennale hinaus fortgesetzt wurde. 2025 mündete er in die Publikation Ping-Pong Dialogue – die nun auch online zugänglich ist. Damit ist der Dialog nicht zu Ende: Eine Fortsetzung in der hybriden Realität ist geplant.

Blogbeitrag auf genau! weiterlesen
Zum Download der Publikation

➔ Hinweis in eigener Sache

 

Location gesucht?

 

Entdecke den RAUM der IG Architektur –
Dein urbaner Veranstaltungsort im Herzen Wiens!

Miete den RAUM der IG Architektur für deine Veranstaltung! Foto: Bernhard Wolf

Ob Workshop, Seminar, Konferenz oder Podiumsdiskussion: Der 140 Quadratmeter große, lichtdurchflutete Raum der IG Architektur in der Gumpendorfer Straße 36 B in Wien bietet den idealen Rahmen für Veranstaltungen aller Art.

Viel Platz, gutes Equipment und leistbare Konditionen machen die Räumlichkeiten der IG Architektur zu einer vielseitigen Bühne für Austausch, Lernen und Kultur. Damit auch NPOs profitieren können, bieten wir zusätzlich Kulturtarife an, um eine möglichst breite und vielfältige Nutzung zu ermöglichen.
 
Mehr Infos gibt es auf der Website der IG Architektur:
https://www.ig-architektur.at/raumderigarchitektur

Wir freuen uns auf eure Anfragen unter raum@ig-architektur.at!

IG Architektur
Gumpendorfer Straße 63 B
1060 Wien

+43 670 4032739
redaktion@ig-architektur.at
www.ig-architektur.at

Instagram
LinkedIn
News
Mitglied
Mailinglist
Want to change how you receive these emails? You can update your preferences or unsubscribe from this list.
 
©2023 — IG Architektur. All rights reserved
 






This email was sent to <<Email Address>>
why did I get this?    unsubscribe from this list    update subscription preferences
IG Architektur · Gumpendorferstr. 63B · Wien 1060 · Austria

  • September 2026
    MTWTFSS
      1 2 3 4 5 6
    7 8 9 10 11 12 13
    14 15 16 17 18 19 20
    21 22 23 24 25 26 27
    28 29 30    

    Über uns

    Die IG Architektur ist eine österreichweite Interessensgemeinschaft von Architekturschaffenden. Sie ist Impulsplattform für die Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur und Architekturpolitik.

    Monatlichen Newsletter

    hier anmelden

    Monatlichen Newsletter

    hier anmelden

    Mailingliste/Forum

    Die Mailingliste bzw. das Forum ist ein beliebtes Medium der IG Architektur. Über 4.000 Architekturschaffende und Architekturinteressierte kommunizieren hier regelmäßig miteinander

    Mitglied werden

    Du bist Architekturschaffende*r und möchtest Mitglied werden? Dann schreib uns

    Partner*in werden

    Bist du an einer Kooperation mit der IG Architektur interessiert? Melde dich bei uns

    Kontakt

    kommunikation@ig-architektur.at
    T +43 670 4032739
    Gumpendorfer Straße 63B
    1060 Wien