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© Kurt Hörbst, 2014
Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv ausgeschrieben.
Projekte, die zwischen Jänner 2014 und April 2017 saniert oder errichtet wurden, können ab sofort online unter http://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren/staatspreis/staatspreis2017/Einreichung.html eingereicht werden. Zulässig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten in den Kategorien „Sanierung“ und „Neubau“.
Die Bewertung erfolgt durch eine internationale ExpertInnenjury unter dem Vorsitz von Architekt und Universitätsprofessor Roland Gnaiger. Bewertet wird die architektonische Qualität und die Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit, die nach den Kriterien des klimaaktiv Gebäudestandards beurteilt wird.
Die Ausschreibung des Staatspreises richtet sich vor allem an BauherrInnen, ArchitektInnen, BauphysikerInnen und EnergieberaterInnen. Die Siegerprojekte werden im Herbst 2017 von Bundesminister Rupprechter prämiert.
Einreichfrist: 14.04.2017
Einreichstelle:
klimaaktiv Bauen und Sanieren
Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT GmbH
Hollandstraße 10/46, 1020 Wien
DIin Franziska Trebut
Email: staatspreis@oegut.at
Tel.: +43(0)1 315 63 93-28
Fax: +43(0)1 315 63 93-22
Flyer Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2017
Ausschreibung Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2017
Monatstreffen der IG Architektur in Graz ab 19:00 Uhr.
Dienstag, 24. Jänner 2017, 19:00 Uhr
Living Rooms
Griesgasse 40
8020 Graz
© Pressebild Preis zum Download I Foto: ig architektur
© Banner zum Download I Foto: ig architektur
© Pressebild P.Bauer zum Download I Foto: ig architektur
© Pressebild WUK zum Download I Foto: ig architektur
1. Oktober 2015:
Stadt Wien erhält Planlos Award 2015
Der von der IG Architektur ausgelobte Planlos Award 2015 wurde am Dienstagabend im WUK Wien im Rahmen einer Festveranstaltung vergeben. Der Award zeichnet alle zwei Jahre eine Entscheidung aus, welche die Baukultur in Österreich nachhaltig negativ beeinflusst.
Nicht vollkommen überraschend wurde der Preis 2015 der Stadt Wien verliehen, und zwar für ihre kontinuierliche Weigerung, sich erneut mit dem Thema der Public-Private-Partnership Verfahren auseinanderzusetzen. In seiner Laudatio wies DI Peter Bauer, Präsident der Kammer der ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland pointiert darauf hin, dass hier Kosten und Risiken falsch bewertet und in eine ferne Zukunft verschoben werden und dass die Qualität öffentlicher Bauvorhaben gefährdet ist. Er äußerte den Wunsch, dieser Award möge Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl motivieren, nach seiner Wiederwahl aktiv politische Verantwortung für dieses Thema zu übernehmen.
Des Weiteren nominiert, aber mit einem „blauen Auge“ davongekommen sind zwei andere von einer unabhängigen Jury ausgewählten Projekte: der amtierende oberösterreichische Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner für seinen kontraproduktiven „Standardausstattungskatalog“ und die Sportunion Steiermark für ein – nach Meinung der Jury besonders – unfaires Auslobungsverfahren in Graz.
Die IG Architektur zeigte unverständlichen Entscheidungen in Architekturpolitik, Stadtplanung und Vergabewesen die Zähne. Zum dritten Mal nach 2011 und 2013 vergab die Interessengemeinschaft Architekturschaffender den Preis für die „planloseste Entscheidung in der österreichischen Baukultur“.
Seit 2001 steht die IG Architektur für eine kritische Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur und Architekturpolitik. Gleichzeitig bietet sie ihren fast 300 Mitgliedern eine solidarische Plattform für Wissens- und Meinungsaustausch
© IG Architektur. Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.
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