Event Details
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Einladung Zur Pressekonferenz: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler
- Die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland,
- der VZI – Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe,
- Pflaum Karlberger Wiener Opetnik Rechtsanwälte
- Aon Austria Versicherungsmakler
laden zur Pressekonferenz.
Thema: Die Konstruktion von Bauskandalen auf Kosten der Steuerzahler
Datum: 21.01.2016, 10:00 Uhr
Ort: Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland
Karlsgasse 9, EG, 1040 Wien, Österreich
Der Open Monday der IG Architektur am Montag, den 5. Oktober 2015 um 19:00 Uhr beschäftigt sich dieses mal mit einem besonderen Thema: „Warum Smart Wohnen?“
Das SMART Wohnbauprogramm der Stadt Wien ruft eine Wohnungskategorie ins Leben, die versucht, kompakte Grundrissformate mit festgelegten Mietzinsobergrenzen und Vergabemodalitäten zu vereinen. Die IG Architektur möchte im Rahmen eines Forschungsprojektes untersuchen, wie die Zielsetzung und die Parameter des Programms in Bezug auf soziale, demografische und ökonomische Entwicklungen in Wien verstanden werden können und diese in einen internationalen Vergleich stellen.
Wir starten am 5. Oktober 2015 um 19:00 Uhr mit einem öffentlich zugänglichen Informationsabend, in dem wir unter anderem folgende Fragen besprechen möchten:
- Was waren die Ausgangspunkte für die Formulierung des Programms „Smart Wohnen“?
- Seit wann und warum gibt es dies? Welche sind die ökonomischen, politischen und städtebaulichen Rahmenbedingungen?
- Wie ist der Zugang zu Smart Wohnungen geregelt?
- Wer sind die Zielgruppen für Smart Wohnungen?
- Wer will Smart Wohnungen?
- Sind Smart Wohnungen nur „billiger“ und „kleiner“, oder leisten sie etwas, was andere Wohnungen nicht erfüllen können?
Eingeladen sind: Architekturschaffende, PlanerInnen, MitarbeiterInnen aus der Verwaltung oder von Bauträgern und andere ExpertInnen, die mit Wohnbau in Wien zu tun haben.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, hilft uns aber bei der Planung.
Montag, 5.10.2015
Beginn 19:00 Uhr, Ende gegen 21:00 Uhr, anschließend Get-together
Getränke und einfaches Buffet
IG Architektur, Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien
© Pressebilder zum Download (Thumbnail Klick) I Fotos: Fabian Gasperl
11. November 2011:
„Zehne zeigen“: Die IG Architektur feierte im Wiener Gartenbaukino
Zehn Jahre IG Architektur – das bedeutet ein Jahrzehnt Initiativen und Interventionen zum Thema Baukultur und Gesellschaft. Höhepunkt des gestrigen Abends: Die Verleihung des planlos2011 Award.
Rund 750 ArchitektInnen, EntscheidungsträgerInnen aus Bauwirtschaft und Politik und Freunde feierten gestern, Donnerstag, den 10. November 2011 im Wiener Gartenbaukino das 10-Jährige Bestehen der IG Architektur, der österreichweiten Interessengemeinschaft von Architekturschaffenden, denen Baukultur sowie Stadt- und Raumplanung ein gesellschaftspolitisches Anliegen sind. Matthias Finkentey, organisatorsicher Leiter der IG Architektur, sowie die Journalistin Corinna Milborn führten durch den Abend, für die Musik sorgten die Djs Tingel Tangel, Wolfram und planlos2011-Juror Tex Rubinowitz.
Planlos2011 Award erstmals vergeben
Höhepunkt des Abends im Wiener Gartenbaukino war die erstmalige Verleihung des planlos2011 Award, einer „Auszeichnung“, die die größte baupolitische Fehlentscheidung ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Fachwelt rücken will. Aus den 46 Einreichungen entschied sich die unabhängige Jury für das Projekt „Asylzentrum Eberau“ als preiswürdige Planlosigkeit des Jahres – mit der damaligen Auftraggeberin Maria Fekter als Preisträgerin.
Wenngleich bereits 2010 geplant, zeigt Eberau doch exemplarisch, wie die „kreative“ Umgehung des Vergabegesetzes und mangelnde bzw. viel zu spät erfolgte Einbindung von Fachleuten und Öffentlichkeit zu einem Planungsdesaster führten. Die gute Nachricht: Eberau wurde nicht gebaut. Die schlechte: Vergabeprozesse laufen auch weiterhin oftmals an den gesetzlichen Regelungen vorbei.
Der Preis selbst, eine ca. 8 kg schwere, massive Betonblock, soll im Büro der Preisträgerin zu kompetenter Planung anregen.
