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Raum nach oben…
IG Architektur – Themenabend – DACHAUSBAU
Dachausbau – für viele glückliche NutzerInnen bedeutet das die Erfüllung eines Lebenstraumes: Wo wir wohnen, ist oben. Für viele PlanerInnen der erste Auftrag, für manche SpezialistInnen eine immer wieder neue und befriedigende Aufgabe.
Die IG Architektur lädt am 3. Juli 2018 um 19.00 Uhr im WIESNER-HAGER Schauraum ein zu einem sommerlichen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen im Dachausbau im erfolgreichen und kurzweiligen IG Architektur Präsentationsformat »6 x Acht = ∞«. Hier werden in jeweils 8 Minuten aktuelle Projekte, Entwicklungen und technische Innovationen vorgestellt – unterhaltsam, knackig und präzise.
Anmeldung erforderlich: per E-Mail
Dienstag, 3. Juli 2018, 19:00 Uhr
ACHTUNG:
Die Veranstaltung findet im WIESNER-HAGER Schauraum statt,
Gonzagagasse 15, 1010 Wien!
In der GROHE-Dialogreihe trends – thesen – typologien präsentieren vier renommierte EntscheidungsträgerInnen ihre Erfahrungen in der analogen/digitalen Projektplanung.
- Elke Delugan-Meissl, DMAA – Delugan Meissl Associated Architects, Wien
- Michael Lohmann, DMAA – Delugan Meissl Associated Architects, Wien
- Martin Haas, haascookzemmrich STUDIO2050, Stuttgart
- Boris Brunner, weberbrunner architekten, Zürich/Berlin
WANN: Donnerstag, 14. November 2019, 19:00 Uhr (Apero ab 18:00 Uhr)
WO: Thirtyfive – On Top of Vienna Myhive Twin Towers, Hertha-Firnber-Str. 8, 1100 Wien
Computergestützte Planungs- und Fertigungsprozesse dominieren zunehmend die Arbeit in den Planungsbüros. Die integrale Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen erfordert neues Denken – Kooperation statt Konfrontation, weniger Distanz zwischen Design, Fertigung und Realisierung. Daten werden nur durch Zusammenarbeit verwertbar. Architektur entsteht im Kopf – durch digitale Werkzeuge wird sie kommuniziert. In Zeiten neuer Technologien ist gerade die Beherrschung analoger Techniken Voraussetzung – sei es im funktionalem, kreativen, sozialen und politischen Bereich – ob sich Maschinen als perfekte Erfüllungsgehilfen erweisen. Der Architekt bleibt der kreative Motor, Ideengeber, Qualitätssetzer!
Wird die heutige Baustelle zur lokalen Produktionsstätte, entfallen lange Transportwege und Materialbewegungen? Verwischen sich Grenzen, welche bisher zwischen Planung und Produktion, zwischen Industrie und Kunsthandwerk verliefen? Ersetzen in der Fachwelt neue Schnittstellen alte Konventionen? Führen neue Tools zur Erweiterung der Kompetenz der Architekten und der Stärkung ihrer Position im Projekt oder zu mehr Spezialisierung?
Im Rahmen der GROHE Dialoge “trends, thesen, typologien” diskutieren wir u.a. diese Fragen.
Um Anmeldung wird gebeten!
© Banner zum Download (PNG) I Bild: ig architektur
© Logo zum Download (PDF) I Grafik: ig architektur
19. Juli 2017:
PREISWÜRDIGE PLANLOSIGKEIT
Die Nominierungsphase läuft: IG Architektur vergibt auch 2017 den planlos Award – für die inkompetenteste Entscheidung in der österreichischen Baukultur
Die IG Architektur verleiht heuer zum vierten Mal den planlos Award. Auf der Website www.planlos2017.at können bis 20. September 2017 anonym Projekte eingereicht werden, denen die inkompetentesten und planlosesten Entscheidungen der österreichischen Baukultur zugrunde liegen.
Über die Hintergründe und den Impuls zur Initiierung des Awards 2011 äußert sich IG Architektur Vorstandsmitglied Ida Pirstinger aus Graz: »Es geht bei planlos2017 nicht um gelungene oder weniger gelungene Architektur. Es geht um die Voraussetzungen dafür, also um Entscheidungen, die das Entstehen von guter Architektur erschweren oder unmöglich machen. Immer wieder stößt frau/man österreichweit auf unverständliche, inkompetente, oder sogar fahrlässige Entscheidungen – gerade von denen, die es besser wissen müssten. Der von der IG Architektur initiierte biennale Award will auf solche diskussionswürdigen Entscheidungen hinweisen. Mit einer Prise Humor. Aber auch mit dem Wunsch, alle Beteiligten mögen aus diesen Fehlern lernen und die Planungskultur möge sich insgesamt verbessern.«
Eine unabhängige Jury, die sich aus ArchitektInnen und Nicht-ArchitektInnen (u. a. JournalistInnen, RechtsanwältInnen) zusammensetzt, wählt Ende September mehrere Favoriten aus, von denen eine/r dann am 17. Oktober 2017 im Rahmen einer öffentlichen IG Architektur Festveranstaltung im Wiener WUK den Award für das planloseste Projekt erhält. Nominierungen für den Award kamen bisher von Baukultur-Interessierten, BeobachterInnen und
Betroffenen.
In den vergangenen Jahren ›gewannen‹ das Projekt Asylzentrum Eberau (2011) mit der damaligen Auftraggeberin Maria Fekter, das Österreichische Normungsinstitut (2013) sowie die Stadt Wien (2015) für ihre kontinuierliche Weigerung, sich mit dem Thema der Public-Private-Partnership-Verfahren auseinanderzusetzen.
Die IG Architektur setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2001 für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Architekturschaffenden ein. Sie bietet ihren knapp 300 Mitgliedern eine solidarische Plattform für einen österreichweiten Wissens- und Meinungsaustausch. Wesentliche Ziele wurden in den letzten Jahren erreicht – vor allem auch durch die verstärkte Präsenz von Mitgliedern der IG Architektur in der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Wien, Niederösterreich und Burgenland und der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen.
Auf www.planlos2017.at können bis 20. September 2017 Vorschläge eingereicht werden.
© IG Architektur. Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.
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