IG Architektur JOUR FIXE Berufsalltag

07.11.2016 | 00:00

Event Details

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IG Architektur JOUR FIXE Berufsalltag
Praktische Fragen gemeinsam einer Antwort näher bringen

Auch 2017 laden Martin Hess und Martha Wolzt zum kritischen und lustvollen Besprechen ganz praktischer Fragen aus dem vielseitigen beruflichen Alltag von Architekturschaffenden ein – quasi mailinglist live und ohne Mikrofon.

Das Anrennen gegen allfällige Erkenntnis-Mauern wird ja dann weniger schmerzhaft, wenn frau/man bspw. eine Wissens-Leiter benutzen kann, die eine gewitzte und freundliche KollegIn vor dieser scheinbar undurchdringlichen Mauer hat stehen lassen. Damit frau/man nicht so oft „oglahnd“ ist.

Mitbringen: die Fragen.
Mitnehmen: die Erfahrung, dass andere anderes Wissen haben, als frau/man selber.

Wann? Montag, 20.02.2017 um 19.00 Uhr

Wo? IG Architektur, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien

Die IG Architektur ist auch heuer wieder mit einem Stand auf der Messe Bauen und Energie Wien vertreten.

Donnerstag, 16. Feb. 2017 – Sonntag, 19. Feb. 2017

Messe Wien, Messeplatz 1, 1021 Wien
Stand B0617

Speed Dating der IG Architektur
7 ArchitektInnen, 7 Bauwillige, 7 Minuten

An allen vier Messetagen findet um 16.00 Uhr ein Speed Dating für ArchitektInnen und Bauwillige statt.
Achtung: am Sonntag beginnt das Speed Dating bereits um 15.00 Uhr!

Teilnehmende Architekturbüros:

Samstag, 18. Feb. 2016

Dorothee Raichle-Ekong in-architecture

Wolfgang Mayr architekt wolfgang mayr

Astrid Wessely wessely architektur

Martin Ertl ertl und henzel architektur

Silke Stanjko architektin di silke stanjko

Martin Oberascher oberOber architekten

Barbara Schimek salon parallel

© Pressebild zum Download I Foto: ig architektur

© Banner zum Download I Foto: ig architektur

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21. September 2015:

Voll im Plan ins Aus

Aus insgesamt 45 vorgeschlagenen „Planlosigkeiten“ der österreichischen Baukultur hat eine unabhängige Jury drei besondere Nominierungen ausgewählt. Eine wird am 29. September 2015 im Wiener WUK den Planlos Award 2015 erhalten.

Auf der Website www.planlos2015.at gingen dieses Jahr insgesamt 45 Vorschläge ein für planerisch unvernünftige und wenig zugängliche Entscheidungen in der Baukultur. Eine unabhängige Jury wählte drei Nominierungen aus, die am 29. September bei einer öffentlichen IG Architektur Festveranstaltung vorgestellt werden und von denen eine den ersten Preis, einen 8 Kilogramm schweren Betonblock, erhält.

Die drei nominierten Planlosigkeiten zeigen exemplarisch Missstände auf, die weit über das einzelne Projekt hinaus für die Bau- und Planungskultur in Österreich Konsequenzen haben. Allen drei ist gemeinsam, dass sie, zumindest aus Sicht ihrer UrheberInnen, gut geplant und argumentierbar sind: Es ist eben leider nicht planlos, was dort geschieht. Es hat Methode.

Oberösterreich / Standardausstattungskatalog des Wohnbaulandesrates:
Am 1. Jänner 2015 sind die von Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner initiierten „Standardausstattungskataloge“ in Kraft getreten, die als zusätzliches Regelwerk vorschreiben, welche Ausstattung im sozialen Wohnbau empfohlen („E“) bzw. verpflichtend („P“) sind. So verständlich der Versuch ist, leistbares Wohnen zu ermöglichen, so wenig sinnvoll erscheint eine Reglementierung, die in Form und Diktion an „planwirtschaftliche Steuerungsinstrumente aus den 30-er Jahren“ erinnert. Der von Haimbuchner als „Einsparungsprogramm“ präsentierte Katalog ist tatsächlich ein zusätzliches bürokratisches Bauregelwerk. PlanerInnen und Ausführende werden in ihrer Lösungskompetenz eingeschränkt – die Konsequenzen sind genau die, die vermieden werden sollten: langfristig höhere Kosten und schlechtere Wohnqualität – vor allem für die NutzerInnen.

Steiermark / Wettbewerb Sportpark der Sportunion Steiermark:
In der lebendigen Architekturszene in Graz und der Steiermark rumort es schon lange. Zu viele Wettbewerbe sind für die Mehrzahl der ArchitektInnen nicht zugänglich, entweder aufgrund überzogener Eignungskriterien oder der einseitigen und unfairen Auslegung gesetzlicher Regelungen wie des Bundesvergabegesetzes. Exemplarisch dafür ist der auf eigene Kosten ausgelobte Wettbewerb zum Sportpark in der Hüttenbrennergasse Graz mit internationaler Veranstaltungs-Ballsporthalle durch die Sportunion Steiermark – ein Highlight der Schattenseiten steirischer Planungskultur.

Stadt Wien / PPP-Verfahren:
Städte und Gemeinden schwimmen nicht in Geld, das ist allen bekannt. Private-Public-Partnership -Verfahren, in denen die öffentliche Hand öffentliche Bauten wie z.B. Schulen komplett an private InvestorInnen vergibt, spiegeln das wider. Kritisiert wird von engagierten SteuerzahlerInnen der Rückzug der öffentlichen Hand aus der inhaltlichen Verantwortung und langfristig höhere Kosten. Politik ist nicht Verwaltung, Politik setzt Rahmenbedingungen oder kritisiert diese. Ein so starker Bürgermeister wie Michael Häupl in Wien steht dabei unter besonderer Beobachtung.

Die IG Architektur zeigt unverständlichen Entscheidungen in Architekturpolitik, Stadtplanung und Vergabewesen erneut die Zähne. Zum dritten Mal nach 2011 und 2013 vergibt die Interessengemeinschaft Architekturschaffender den Preis für die „planloseste Entscheidung in der österreichischen Baukultur“.

Seit 2001 steht die IG Architektur für eine kritische Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur und Architekturpolitik. Gleichzeitig bietet sie ihren fast 300 Mitgliedern eine solidarische Plattform für Wissens- und Meinungsaustausch.

www.planlos2015.at

Preisverleihung Planlos Award 2015:

  • Dienstag, 29. September 2015, 19:00 Uhr
  • WUK Wien, Währinger Str. 59, 1090 Wien

© IG Architektur. Abdruck honorarfrei. Belegexemplare erbeten.

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    Die IG Architektur ist eine österreichweite Interessensgemeinschaft von Architekturschaffenden. Sie ist Impulsplattform für die Auseinandersetzung mit Fragen der Architektur und Architekturpolitik.

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    T +43 670 4032739
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