Event Details
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Montag, 7. März 2016, 20:00 Uhr
IG Architektur, Gumpendorferstr. 63B, 1060 Wien
Im Vordergrund des neuen Formats der IG Architekur steht das bewährte „Pausengespräch“. Da geht es zur Sache, auf gleicher Augenhöhe, über Büro, Praxis und Berufsalltag. 1 x im Monatlich.
Die Fachgruppe Architektur und Planung des ÖIAV lädt zu zwei Veranstaltungen zum Thema „Wege zur Baukultur– Schweiz und Österreich im Dialog” ein, einem ganztägigen Symposium am 11.11. und einer Abendveranstaltung am 12.11.2015 (Anmeldung erforderlich).
Die Veranstaltungen wurden vom ÖIAV in Kooperation mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA, der Schweizerischen Botschaft, der TU-Wien, dem Architekturnetzwerk Niederösterreich ORTE, der Stadt Wien sowie dem AZW konzipiert und organisiert.
Das Symposium mit Referenten aus Schweiz und Österreich bietet Einblick in aktuelle Projekte und Initiativen zur zeitgenössischen Baukultur in den beiden Ländern. Bei der Podiumsdiskussion werden die Erkenntnisse aus dem Symposium reflektiert und Strategien und Formate zur Stärkung der Baukultur diskutiert.
Details, Programm und Anmeldungsmöglichkeit finden Sie hier. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos, wir ersuchen Sie unbedingt um jeweils eine Anmeldung pro Veranstaltungstag unter www.oiav.at bis spätestens 6.11.2015.
Nach dem Symposium gibt es die Möglichkeit eine Führung durch die renovierten Räumlichkeiten der Schweizerischen Botschaft im Westflügel des Palais Schwarzenberg zu machen. Hierfür ist eine separate Anmeldung erforderlich.
Zeit:
11.11.2015 Symposium, 8:30 bis 15:30 Uhr
12.11.2015 Podium, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort:
Haus der Ingenieure, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
13. September 2013:
Wasser predigen und Wein trinken
Wie der öffentlich-rechtliche ORF in Wien als Privatunternehmen den Küniglberg saniert
Am 3.9.2013 um Punkt 12 Uhr war Abgabeschluss einer nicht einmal vier Wochen vorher veröffentlichten Ausschreibung, mit der die Arbeiten zur Renovierung und zum Ausbau des ORF Standortes am Wiener Küniglberg vergeben werden sollen. Die Liste der an diesem Verfahren teilnehmenden PlanerInnen liegt uns natürlich nicht vor – sie wird aber in jedem Fall exklusiv sein und den einen oder anderen bekannten Namen enthalten. Denn als Referenzen zählten – um nur zwei brisante zu nennen – Jahresumsätze von weit über 10 Millionen Euro in den letzten drei Jahren und der Bau eines Veranstaltungszentrums mit Genehmigung für über 900 BesucherInnen. Effekt: 99,9 Prozent der österreichischen Architekturbüros sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wir finden – das ist „rein rechtlich“ vielleicht machbar – aber „öffentlich-rechtlich“ eine Sauerei. Interessant erscheint Eingeweihten auch die Tatsache, dass der ORF die Vergabe als Privatunternehmen durchführen möchte. Na was nun – öffentlich-rechtlich kassieren und privat ausgeben?
Die „rein rechtliche“ Einspruchsfrist ist mittlerweile abgelaufen. Dennoch fordern wir den ORF – natürlich als „privaten Auftraggeber“! – auf, das Verfahren zu überdenken, vor allem eine Trennung der Vergabe der Sanierung des Altbestandes von der Vergabe der Neubauten zu ermöglichen. Sonst führt dies, falls der ORF sich nicht doch eines Besseren besinnt, zu einer zwar mittlerweile gewohnten, aber nicht weniger unkreativen Einschränkung der Arbeiten der Architekturschaffenden an den Neubauten.
Falls sich der Aufschrei der 99,9 Prozent in Grenzen halten sollte, wundern Sie sich nicht. Irgendwie geht der Überraschungseffekt über solch unfaire Ausschreibungen für einen eingeschränkten TeilnehmerInnenkreis gegen Null. Sie gehören nämlich zur Tagesordnung. Im Übrigen sind wir der Meinung, das Vergabegesetz möge reformiert werden und rechtlich ermöglichen, dass der Zugang zur Erbringung von Planungsleistungen wieder öffentlich ist.
