LESS QUANTITY. MORE QUALITY?

15.10.2015 | 00:00

Event Details

  • Date:

Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und die Wirtschaftskammer Österreich (FV Steine-Keramik) laden zum Sanierungstag ein. Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene stetig an Brisanz. Vielseitige Maßnahmen sind im Gespräch, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die umfassende Sanierung von Gebäuden – ein Unterfangen, dessen positive Auswirkungen vielen Hauseigentümern noch nicht in voller Tragweite bewusst sind. Denn nicht nur ökologische Faktoren und die Möglichkeit enormer Energiekostensenkungen stehen für die Sanierung, vielmehr spricht auch eine langfristige Wertsteigerung sanierter Immobilien für die Investition. Um Interessierten umfangreiche Einblicke in sämtliche Durchführungs-phasen von Sanierungsprozessen zu bieten, veranstaltet der Ausschuss für Nachhaltiges Bauen der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulen-ten gemeinsam mit dem Fachverband Steine-Keramik der Wirtschaftskammer Österreich den Sanierungstag 2016.

Architekturzentrum Wien

Donnerstag 10. März 2016

9:45 – 17:00 Uhr

LESS QUANTITY. MORE QUALITY?
SMART Wohnen: Situation und Perspektiven

Internationales Symposium der IG Architektur am 13. November 2015

Die internationalen ExpertInnen/Vortragende sind:

  • Thomas Gluck von Gluck+ (New York)
  • Yasutaka Yoshimura von Yasutaka Yoshimura Architects (Tokio)
  • Atxu Amann y Alcocer von Amann.Canovas.Maruri (Madrid)
  • Gaëlle Hamonic [&] Jean-Christophe Masson von Hamonic+Masson [&] Associés (Paris)

Das Symposium möchte verschiedene Strategien bei der Planung von kompakten und günstigen Wohnungen an Hand von konkreten Beispielen in vier Weltstädten miteinander vergleichen und kritisch untersuchen, inwiefern die Kultur des Wohnens, soziale Bedürfnisse, ökonomische Parameter und Wohnbaupolitik diese Strategien beeinflussen.

  • Welche Parameter definieren Planung und Bau preiswerter Wohnungen in jeder dieser Städte?
  • In welcher Beziehung stehen Qualität des Wohnens und Quantität der Fläche?
  • Wie beeinflussen die kulturellen Praxen des Wohnens die Größe und Organisation des Wohnens in der jeweiligen Stadt?
  • Welche Faktoren könnten für relativ kleine Wohnflächen kompensieren?
  • Welche innovativen Strategien nutzen ArchitektInnen und PlanerInnen, um hochwertige aber (relativ) günstige Wohnungen zu bauen?

Hintergrund: Wien wächst. Wien braucht neue Ideen für leistbares Wohnen. Aus diesem Grund hat die Stadt Wien das SMART Wohnen Programm für subventioniertes Wohnen ins Leben gerufen. SMART bedeutet in diesem Fall, dass die Größe spezieller Klassen von subventionierten Wohnungen spezifische Bodenflächen nicht überschreiten darf, und dass diese nicht über einen speziellen Mietpreis hinaus vermietet werden dürfen. Im Rahmen des Symposiums berichten ArchitektInnen aus anderen Städten über ihre Erfahrungen und Lösungsansätze bei gleichen oder ähnlichen Fragestellungen.

Freitag, 13. November 2015
Beginn 17:00 Uhr, Ende gegen 21:00 Uhr
Kuppelsaal der TU Wien, Karlsplatz 13, 4. Etage, 1040 Wien
Symposium in englischer Sprache

Die Veranstaltung wird unterstützt von

16. Juli 2013:

Die Nominierungs-Phase läuft: Mit dem „planlos2013“-Award wird die inkompetenteste Entscheidung der österreichischen Baukultur gewürdigt

Die IG Architektur verleiht heuer zum zweiten Mal den planlos Award. Es können alle Projekte eingereicht werden, die ein einfaches Kriterium erfüllen: Ihnen müssen „die inkompetentesten und planlosesten Entscheidungen der österreichischen Baukultur“ zugrunde liegen. Erläuterung der IG Architektur: „Es geht bei planlos2013 nicht um mehr oder weniger gelungene Architektur, sondern um die Voraussetzungen, die das Entstehen von Architektur erschweren oder unmöglich machen.“

Die Gewinner der satirisch-ironisch gemeinten Auszeichnung werden am 11. 11. (dem Tag des Faschingsbeginns) bekannt gegeben. Bis zum 15. Oktober können jetzt alle interessierten Bürger Nominierungsvorschläge machen. Auf der Website www.planlos2013.at findet man ein Formular für die Einreichungen. Diese müssen mit dem Klarnamen erfolgen, werden aber, so sie die Kriterien erfüllen, unter einem selbst gewählten Pseudonym des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin veröffentlicht.

Bereits jetzt sind bundesweit sieben Projekte nominiert. Mit dabei: Der Skylink am Flughafen Wien („absurde Wegführungen, miserabelste Materialien – jede Nutzung ein Ärgernis“), das BG Eisenstadt („Der Auslober widerruft den Wettbewerb, zahlt keine Preisgelder aus, vergibt jedoch den Auftrag an das Büro, das den Wettbewerb gewonnen hat“) und die Gebäudestatistik Stadt Wien („Fehlen der öffentlich verfügbaren Daten über den Gebäudebestand. Wie kann es sein, dass man nicht weiß, was man hat und was jährlich hinzukommt?“).

Auf der Website www.planlos2013.at kann man über diese und zukünftig hinzukommende Projekte abstimmen. Eine unabhängige Jury, die aus ArchitektInnen und Nicht-ArchitektInnen besteht, sucht dann – in freier Entscheidung unter Berücksichtigung des Online-Votings – aus allen Vorschlägen drei Projekte aus. Diese werden bei der planlos2013-Gala am 11. November im Wiener Semper-Depot vorgestellt. Aus den drei Favoriten wird im Rahmen der Gala der Sieger bestimmt.
Teilnahme und weitere Informationen: www.planlos2013.at

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